Sonntag, 31. Juli 2016

Der Monatsrückblick Juli

whatdoyoufancy Monatsrueckblick Linkliebe Juli 2016

Ich fange direkt mal mit dem Thema an, welches im Juli anscheinend viele von uns bewegt hat: Sind deutsche Beautyblogs out und langweilig? Dazu gibt es gleich mehrere Beiträge, zum Beispiel bei MissxtravaganzRoses Of BeautyI Need SunshineJust Eve und Polished With Love. Auf Twitter gab es ebenfalls eine ellenlange Diskussion dazu, die deutschen Blogs seien irgendwo in der Vergangenheit stehen geblieben, haben sich nicht weiterentwickelt etc. Ich lese seit Jahren gerne auf Beautyblogs und das ist noch immer so.

Der Trend geht nun anscheinend dahin, dass viele sich hin zu Lifestylebloggern entwickelt haben und damit auch andere Themen wie Sport, Ernährung, Mamasein oder Mode abdecken. Ich liebe weiterhin die reinen Beautyblogs und überlege jetzt natürlich, ob ich mich dieser Bewegung dennoch anschließen muss, um im Rennen zu bleiben. Aktuell sehe ich jedoch nicht unbedingt andere Themen hier auf meinem Blog und finde es sogar richtig gut, eine klare Linie zu haben.

Was mir natürlich in den dreieinhalb Jahren meines Bloggerdaseins aufgefallen ist, mal eben ein Foto mit Digitalkamera zu schießen, bei mäßigem Licht und dann auf einem schlichten Blogger-Blog-Design zu veröffentlichen, hinterlässt heute keinen besonderen Eindruck mehr. Die Professionalisierung hat extrem zugenommen, ich habe mittlerweile ein kleines Fotostudio zu Hause, und wie Roselyn auch schreibt, mal eben etwas zu Hautpflege veröffentlichen, traut man sich nicht mehr (sonst hätte ich meinen Post zu Rosazea wohl schon längst geschrieben). Die Ansprüche sind gestiegen, man muss nun nicht nur Beautyexperte sein, sondern sich auch möglichst gut mit Inhaltsstoffen auskennen und gut recherchierte Quellen heranziehen. Zu Events werden immer mehr Fashionblogger statt Beautyblogger eingeladen, weil die Firmen wohl doch eher wert auf die höhere Reichweite legen als auf die Expertise?! Ob aber Instagram, YouTube, Snapchat und Co. den klassischen Blogs den Rang ablaufen, wir werden sehen. Auf der "Rock The Blog"-Konferenz und einem Blogst-Workshop habe ich genau das Gegenteil gehört, der Blog bleibt das Baby.

Ich kann von mir und meinem Blog nicht behaupten, stehen geblieben zu sein. Zwar bin ich nicht wie die meisten auf Wordpress umgestiegen (hab's versucht), sondern bin noch beim guten alten Blogger-Blog, dennoch hat sich das Design sowie meine Bildqualität verändert und ich nehme mir für jeden Post sehr viel Zeit. Pressemitteilungen, die ich hier früher geteilt hatte, gibt es nicht mehr, dafür halte ich auch nicht jedes PR Sample in die Kamera, renne eher selten limitierten Editionen hinterher, bezahlte Posts sucht ihr bei mir vergebens, bei YouTube bin ich auch nicht. Bin ich nun langweilig, weil ich dennoch ab und an einen Aufgebraucht-Post schreibe, keine professionellen Make-up-Looks zeige, sondern mich eher schlicht und zurückhaltend präsentiere, so wie es meinem Typ und meinem Sinn von Ästhetik entspricht? Beauty liebe ich dennoch über alles und das ist es doch, was zählt!  

Auch kann ich nicht sagen, dass die Interaktionen auf meinem Blog dramatisch gesunken sind. Es verschiebt sich halt ein wenig von den Lesern, die kommentieren, weil wir uns verändern sowie unsere Lebensumstände. Bei mir wächst eigentlich nur die Zahl der Follower auf Instagram, der Rest ist so mäßig, aber das ist auch okay, denn ich schreibe nur noch ein bis zwei Male die Woche einen neuen Post und nicht für SEO, sondern locker flockig, wie es mir passt. Ich kommentiere wie gehabt auf anderen Blogs, binde passende Links in meine Artikel ein und empfehle Blogger. Klar lese ich gerne englischsprachige Blogs und schaue hauptsächlich englischsprachige YouTuber, einfach weil ich sie lieber reden höre und sie nun mal an die spannenden Beautyschätze herankommen, die es oft bei uns nicht zu haben gibt. Ich möchte einfach weiterhin Freude am Bloggen und dem Austausch mit euch haben, mich inspirieren lassen und so authentisch sein wie bisher.

Der Juli auf what do you fancy?

whatdoyoufancy Monatsrueckblick Linkliebe Juli 2016 Blogfotocollage

Meine liebsten Glow- und Highlighter-Produkte für den Sommer habe ich euch in diesem Look gezeigt. Ein Make-up ohne Bronzer, Schimmer und Co. kann ich mir fast gar nicht mehr vorstellen. Außerdem macht es einfach viel zu sehr Spaß damit herumzuspielen. 

Ganz im Zeichen des Sommers stand die Juli-Ausgabe der My Little Box. Kokosnuss für alle, von Kopf bis Fuß war quasi das Motto. Mit dem Weleda-Nagelpflegestift habe ich einen neuen Favoriten entdeckt. Wer Kokosnuss mag und sich mit süßen Kleinigkeiten überraschen lassen möchte, sollte sich diese Box zulegen. 

Ein Beitrag, den ich schon länger schreiben wollte, war der über meine aktuellen Drogeriefavoriten. Zehn Stück gibt es zu entdecken und ich freue mich immer wieder, wenn ich etwas bei dm und Co. entdecke, was gut und günstig ist. Wobei mir ehrlich gesagt der Preis bei einem Produkt nicht wichtig ist. Für mich muss etwas funktionieren und es muss zu mir und meiner Haut passen. 

Und endlich konnte ich den Vergleich zwischen zwei sehr berühmten Augenbrauenstiften machen. Auf der einen Seite der Anastasia Beverly Hills Brow Wiz, auf der anderen Seite der Nyx Micro Brow Pencil. In dem Post zeige ich euch Gemeinsamkeiten und Unterschiede auf und ob es sich lohnt, auf das günstigere Produkt zurückzugreifen, wenn es denn verfügbar ist.  

Meine Lieblinks im Juli

Auf YouTube probiert Tati Augenbrauenstempel aus und bei My Pale Skin gibt es den neuen Hourglass Vanish Seamless Finish Foundation Stick in Aktion. Will ich haben! Sona hat ein paar Dupes für spannende Produkte wie beispielsweise die Armani Luminous Silk Foundation oder den Nars Radiant Cream Concealer entdeckt. Einen tollen Look mit blauen Akzenten gibt es bei Kathleen. 

Ihr seid auf der Suche nach einem günstigen und praktischen Schminkspiegel, Magi hat ihn für euch gefunden. Stephie schreibt in ihrem Post über Fakes bei Lime Crime und wie man diese von den Originalen unterscheiden kann, damit es kein böses Erwachen gibt. Junique hat einen grandiosen Bildband herausgebracht mit 50 Prints inspiriert von Skandinavien und zum Heraustrennen und direkt aufhängen. Nani beschert uns ein erfrischendes Rezept für Couscous-Salat mit Feta und Minze. Sommerrollen esse ich nicht nur zur warmen Jahreszeit gerne, deshalb kann das Rezept von Jojo auch gut in den anderen drei Jahreszeiten hervorgeholt werden. 

Zum Abschluss noch ein paar anregende Beiträge für's Leben. Bei MyMonk lese ich zum Beispiel sehr gerne und habe hier gleich drei spannende Posts entdeckt: wie findet man heraus, was man im Leben will und wozu man sich berufen fühlt, was hilft dabei, Dinge nicht mehr so persönlich zu nehmen und warum es reicht, sich nur mit sich selbst zu vergleichen und nicht immer mit den anderen. Auf Fielfalt empfiehlt Celsy, wie man Überforderung in drei Schritten begegnen kann. Und Paula gibt Tipps, wie man besser im Hier und Jetzt leben und genießen kann.

Was hat euch im Juli bewegt? Habt ihr Wünsche zu Themen, die ihr gern auf meinem Blog lesen möchtet? 

32 Kommentare :

  1. Hey :-)
    ich stehe mit meinem Blog noch ganz am Anfang und ich habe es auch nicht vor 1000 Follower zu haben oder irgendetwas damit zu erreichen. Ich möchte auf keine Events eingeladen werden und ich möchte auch nicht auf der Straße erkannt werden. Ich schreibe an meinem Blog, weil es mir Spaß macht und verbinde damit unterschiedliche Themen die mich persönlich betreffen.

    Ich muss ehrlich zugeben, dass ich gerade das erste mal auf deinem Blog bin und ich ihn jetzt schon liebe. Ich werde definitiv öfter vorbeischauen und ich hoffe du hast ein tolles Wochenende gehabt.

    Viele liebe Grüße <3
    Sophia von http://sophiaskleinewelt04.blogspot.de/

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    1. Liebe Sophia,

      wir hatten ja schon kurz auf Instagram geschrieben und ich freue mich, dass du auf meinen Blog gestoßen bist. Wie du auch schreibst, der Blog sollte Spaß machen und die Themen abdecken, die einen persönlich interessieren. Häufig liest man jedoch, dass Blogneulinge direkt fragen, wie sie denn mehr Follower erreichen, was sie tun müssen, um zu Events eingeladen zu werden oder PR Samples zu erhalten. Das ist schade, wenn solche Gedanken am Anfang stehen und gar nicht die pure Leidenschaft fürs Schreiben, Fotografieren, Schminken etc. Das ist glaube auch das, was viele kritisieren, dass es diese ganze Maschinerie drum herum gibt, die vorher nicht so ausgeprägt war und dass Firmen Blogger Relations oder Influencer Marketing, oder wie auch immer sie sich nennen, betreiben, ist in Deutschland zumindest auch noch recht neu.

      Hab weiterhin viel Freude mit deinem Blog und wir hören voneinander
      Stephie

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  2. Ich bin noch immer der Meinung, dass man das Schreiben sollte, was man selber mag und möchte. Sich an anderen zu orientieren ist auf Dauer anstrengend. Sich weiterzuentwickeln ist sicherlich nicht verkehrt. Allerdings muss man das auch selber wollen. Entscheidet eben jeder für sich.

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    1. Liebe Dani, das sehe ich ganz genauso. Ich möchte mich nicht verbiegen, um anderen besser in den Kram zu passen oder erfolgreicher zu sein. Denn dann ist es nicht mehr mein Blog bzw. bin es dann nicht mehr ich, die hier schreibt, jedenfalls nicht so authentisch. Weiterentwickeln tun wir uns doch alle mehr oder weniger und dass sich die Zielgruppe mit ü30 verändert, ist für mich auch klar. Ich werde auch weiterhin nur über das schreiben, das zu mir passt und mit dem ich mich wohl fühle.

      Ganz liebe Grüße an dich
      Stephie

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  3. Hallo Stephie,
    der Anfang dieses Beitrags hat mich sehr interessiert. Da ich nicht vielen Beautyblogs folge, ist diese Diskussion total an mir vorbei gegangen. Ich blogge zum Spaß und wirklich für nix anderes. Zu Beginn kannte ich nur Blogs, die entweder Beauty- oder Lifestyleblogs waren, mit Aufgebraucht-Beiträgen, Überraschungsboxen und Co. So habe ich mich auch in dieser Welt versucht und schon bald gemerkt, dass mich das zwar alles interessiert, aber ich eben nicht so im Detail stecke wie andere und nicht so viel Geld und Aufwand betreiben möchte. Boxen werden bei mir ausgepackt und versteht. Ab und an habe ich mal Lust was über eine Box zu schreiben, aber eher eine Foodbox, denn als Normalo kommt man ja nicht häufig an eine der beliebten Boxen, finde dann meist doch keine Zeit, und dann ist es eben so. Vielleicht kommt irgendwann wieder ein Beitrag, zur Zeit hätte ich sogar eine Rossmann Box hier. Vielleicht mach ich den Beitrag die Tage fertig, oder eben auch nicht. Mit den Aufgebraucht-Beiträgen habe ich mir von Beginn an schwer getan. Ich habe sie geschrieben, weil sie so beliebt waren, aber es hat mich unheimlich genervt Müll zu sammeln und denn dann auch noch aufzuarbeiten. Daher mache ich es nicht mehr. Wenn ich dann aber mal ein Produkt bekomme, welches es zu beurteilen gilt, macht mir das immerhin auch Spaß und fühlt sich nicht als Zwang an.

    Ich bin eher zu Buchrezensionen übergegangen. Das ist viel eher meine Welt und macht mir auch viel mehr Spaß. Aber auch da blogge ich nicht mehr über jedes Buch, das ich lese. Ich suche mir die Perlen aus. Bücher, die nicht überall rezensiert werden, Bücher, die mir besonders gut gefallen habe oder eben besonders wenig, denn ich finde, die Rezensionen dürfen sich nicht nur auf gute Werke beschränken.

    Ab und an gibt es dann noch andere Beiträge. Aber selten. Und ich bin zufrieden so wie es ist. Klar, habe ich nicht viele Follower, aber mich stört es wenig. Es ist ein Hobby von vielen und so wie auch die anderen Hobbies hat es mal mehr Platz in meinem Leben und mal weniger.

    Lieben Gruß,
    Sandra

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    1. Liebe Sandra, ich habe hier auch schon wieder eine Menge Aufgebrauchtes gesammelt und habe ernsthaft überlegt, ob ich solche Posts nun lasse oder nicht. Der Aufwand ist einfach immens, die Klickzahlen zwar gut, aber so richtig toll finden, tun es die wenigen. Ach ich weiß auch noch nicht ;-D. Was Boxen angeht, so habe ich hier nur noch die My Little Box im Abo und zeige sie auch regelmäßig. Und auch hier gibt es Leute, die einfach sofort, wenn der Postbote klingelt eine Review darüber verfassen, um die Erste zu sein. Das finde ich ehrlich gesagt anstrengend, denn man sollte doch erstmal alles in Ruhe ausprobieren und nicht nur angucken oder? Wie machst du das mit den Foodboxen, probierst du dich da durch und kochst etwas mit den Produkten? Zum Bücher lesen komme ich leider eher selten, da bin ich nun zu Hörbüchern übergegangen, die ich auf dem Weg zur Arbeit hören kann.
      Jedenfalls mache ich mir mittlerweile nicht mehr so einen Stress mit dem Blog und dem Veröffentlichen von Posts. Anfangs hatte ich glaube drei Mal die Woche etwas geschrieben, aber dafür auch nicht so ausführlich wie heute. Heute schreibe ich lieber regelmäßig an ein, zwei festen Tagen. Und ich sage mir immer wieder, es ist mein Hobby, ich muss nicht mein Geld damit verdienen, sondern Freude daran haben, mich kreativ ausleben und mich mit Gleichgesinnten austauschen zu können.

      Lieben Gruß
      Stephie

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    2. Anfangs habe ich die Foodboxen, wie du auch sagst, direkt nach dem Erhalt fotografiert und hochgeladen. Aber dann haben sich viele Produkte doch als positive oder negative Überraschung herausgestellt und am Ende des Monats habe ich noch einmal gebloggt. Das war schon anstrengend und doppelt. Danach habe ich immer erst etwas abgewartet. Sollte mich demnächst wieder die Lust und Zeit überkommen über eine Foodbox zu bloggen, werde ich definitiv erst ein paar Produkte ausprobieren bevor ich etwas schreibe. So macht es für mich mehr Sinn.

      Die My Little Box schaue ich mir sehr gerne an und habe auch schon überlegt, sie zu bestellen. Werde es aber wohl erstmal nicht. Ich habe den Eindruck, es sind zwar schöne Produkte enthalten, aber ich würde wieder nur Geld für etwas ausgeben, das ich eigentlich nicht brauche. ;-)

      Lieben Gruß!

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  4. Ich habe ja von der Twitter Diskussion gar nichts mitbekommen, sondern erst bei Diana von I need Sunshine und ihrer aktuellen Montagsumfrage davon was mitbekommen. Ich lese auch sehr gerne internationale Blogs, einfach mich die gezeigten Produkte extrem reizen. Ausgewählte deutsche Beautyblogs sind ebenfalls in meiner Leseliste enthalten, auf denen ich gerne unterwegs bin. Meine Blogliste ich nicht lang, aber dafür sind nur Blogs vertreten, die ich inhaltlich mag und denen ich auch auf Instagram folge.
    Generell hat sich die gesamte Community hat in den vergangenen Jahren stark gewandelt -alles muss schneller, aktueller und professioneller sein. Wer auf Instagram und Snapchat nicht aktiv ist, hat schon fast verloren. Ich bin auch sehr gerne auf Instagram aktiv, sehe es aber eher als Ergänzung zu meinem Blog.
    Ich habe auch schon darüber nachgedacht, wie ich meinen Blog interessanter gestalten kann, allerdings kann ich zu den Themen Food, Travel und Fitness nicht sonderlich viel schreiben - weil ich keine Meisterwerke oder total ausgefallene Gerichte auf den Teller zaubere, ich auch nicht mehrere Wochen im Jahr in irgendeinem tollen Land oder Stadt unterwegs bin und von Sport und Fitnessroutine mal ganz zu schweigen. Also bleib ich bei Beauty, was mir auch riesen Spaß macht.
    Ich habe des öfteren mal mit dem Gedanken gespielt, meine Beiträge durch kleine Videos zu ergänzen, einfach das man die Produkte auch mal live in Aktion sieht, aber dafür fehlt mir die nötige Ausstattung.
    Ich werde mich nicht einem Trend anschließen, einfach nur um im Rennen zu bleiben. Ich denke hier ist es wichtig sich selbst treu zu bleiben und über die Themen zu schreiben, die man selbst mag :-)

    LG und einen guten Start in die neue Woche
    Manuela
    Blush & Sugar

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    1. Ich habe so um die 200 Blogs in meiner Leseliste, davon viele deutsche Beautyblogger, ein paar Lifestyleblogger und ein paar internationale Blogs, damit ich mitbekomme, was es so Aktuelles in der Beautywelt gibt ;-D. YouTube schaue ich dann meistens beim Essen und da hauptsächlich internationale Blogs. Hört sich einfach auch fancy an, wenn die so erzählen und manche englischen Wörter klingen einfach viel spannender als unsere. Mir fällt das beim Schreiben manchmal auf, dass ich eigentlich lieber das englische Wort nutzen wollen würde.
      Es stimmt schon, man muss heutzutage immer mehr eine Strategie für seinen Blog aufbauen, eine Marke sein. Dazu gehört auch das Bespielen sämtlicher Social-Media-Kanäle, um sichtbar zu sein und nicht in der Masse unterzugehen.
      Thematisch geht es mir wie dir. Mich interessieren privat zwar Themen wie Ernährung, Yoga, Teatime, aber mit meinem reinen Beautyblog fühle ich mich ganz wohl. Ich denke auch, es ist das Wichtigste sich selbst treu zu bleiben, es ist schließlich unser Blog, ganz allein unserer, auf dem wir tun und lassen können, was wir wollen. Wenn jemand beispielsweise eher ausgefallene Looks sucht mit blauen Lippen und bunten Haaren, wird er sicher nicht bei mir fündig und das ist auch okay so. Jeder wie er mag!

      Liebe Grüße und dir auch einen fabelhaften Start in die Woche
      Stephie

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    2. Hallo! Deine Monatsrückblicke sind wirklich toll. Ich frage mich allerdings, wie Du es schaffst, 200 blogs zu lesen. Ich lese jeden Abend ca. 30 und komme damit schon kaum hinterher. Dieser Rückblick mit den vielen Links kostet mich z.b. schon viel Zeit. Wie machst Du das, hast Du irgendwelche Tips? Liest Du nicht jeden Artikel oder klickst Du nicht auf die Verlinkungen? Ich lese alles immer sehr gründlich aus "Angst" etwas zu verpassen.
      Viele Grüße, Sarah

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    3. Hallo Sarah, die 200 lese ich nicht jeden Tag. Ich gucke alle paar Tage bei Bloglovin' vorbei und durchstöbere dann meinen Feed und lese nur die Beiträge, die für mich interessant sind. Bei Bloglovin' gibt es auch die Möglichkeit Beiträge in eigenen Kollektionen abzulegen. Die Lieblinks sammele ich dann schon beim Lesen und speichere sie in einem Post-Entwurf ab. Auch wo ich kommentiere speichere ich in meinem Browser ab. Für unterwegs verwende ich Pocket, um Beiträge zu markieren, die ich noch lesen möchte. Sehe ich auf Twitter einen spannenden Post, lese ich den möglichst sofort. Manches merke ich mir per Screenshot. Man findet da so seine Technik. Dazu kommt ja noch Instagram, Snapchat und Twitter, wo ich jeden Tag reinschaue, bei Facebook eher seltener. Mir geht es sonst nämlich auch so, dass ich denke, ich könnte etwas verpassen.

      Viele Grüße
      Stephie

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  5. Heute bin ich zum ersten Mal auf Deinem Blog gelandet. Er sieht so ansprechend aus, dass ich sicherlich häufiger vorbei schauen werde. Ich blogge seit 1,5 Jahren, am Anfang nur mal so 2 - 3 Beiträge im Monat, seit einem 1/2 Jahr bin ich aktiver. Ich schreibe über das, womit ich mich täglich befasse - nämlich Stil, Charme und gute Umgangsformen. Meine Stylingtipps sind einfach in das tägliche Styling einzubauen - quasi Stilberatung online.
    Deine Bilder gefallen mir sehr gut, sehr geschmackvoll und farblich ein Hingucker. Ich komme sicherlich häufiger hier vorbei. Liebe Grüße und einen guten Start in den August - Martina - Lady 50plus

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    1. Liebe Martina, wie schön, dass du auf meinem Blog gelandet bist. Ich freue mich natürlich sehr, wenn du öfter hier vorbeischaust und Themen findest, die dich ansprechen. Deine Blogthemen klingen total spannend und ich finde es klasse, dass du Stilberatung für die Generation ü50 anbietest. Ich hoffe, ich kann mich mit ü50 auch so toll in Szene setzen, Mode ist leider nicht so meine Steckenpferd und ich bewundere es sehr an anderen, die sich stets stilvoll kleiden. So, ich bekomme gerade richtig Lust, auch mal wieder eine Stilberatung in Anspruch zu nehmen, meine letzte ist nämlich schon ewig her.

      Ganz liebe Grüße nach München
      Stephie

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  6. Liebe Stephie. Ich beobachte nun schon länger die Diskussionen um das Thema. Ich bin der hoffnungsvollen Meinung, dass Blogs nicht out sind und habe etwas Sorge vor einer Self-fulfilling prophecy. Ich halte es nämlich für ganz wesentlich, dass diese Diskussion fast ausschließlich von uns Bloggern angetrieben wird. Natürlich bringen sich Leser auch ein, aber den Ausschlag geben eben Blogs, weil wir die sinkenden Kommentarzahlen und Klicks usw. natürlich spüren. Das beschäftigt und ich denke es gibt kaum einen Blogger, den das nicht zweifeln lässt. Ich hatte selbst einige Tiefs in letzter Zeit und so richtig raus bin ich nicht. Aber ein Leser ohne Blog kann natürlich keinen "Gegenartikel" schreiben in dem er diese Auffassung entschärft und ein Gegenkommentar unter einem der Posts bringt bei weitem nicht die gleiche Aufmerksamkeit. Es ist also ein sehr unausgewogenes Verhältnis, das die ganze Sache sehr verzerrt. Es geht eig. immer nur um unser subjektives Empfinden ohne richtiges Gegengewicht und wissenschaftliche Grundlage ;-D Ich finde das darf man wirklich nicht außer Acht lassen. Die Schlussfolgerung dass Blogs out sind liegt natürlich nahe. ABER sinkende Zahlen sind selbstverständlich bei einer immer stärker werdenden Konkurrenz von Snapchat, Youtube, Twitter und Instagram. Das heißt jedoch nicht, dass wir Blogger gleich den Teufel an die Wand malen sollten. Wer weiß, ob uns in 2-3 Jahren Snapchat und Instagram noch interessieren und die Leute wieder mehr Zeit dafür finden Blogs zu lesen. Jedenfalls finde ich, dass man sich in der Blogsphäre etwas mehr Mut machen sollte. Blogs = out (?) lese ich nicht so gerne, weil wir uns irgendwie versuchen etwas zu bestätigen, das wir nur aus unserer subjektiven Erfahrung beurteilen. Was nicht heißt, dass ich nicht absolut nachvollziehen kann, dass man sich mal alles von der Seele schreiben will. Manchmal würde ich auch am liebsten den Kopf wild über die Tastatur rollen xD ;D Aber zu "out" sage ich jetzt bewusst nein. Ich sehe es viel eher als eine Flaute, von der sich die Blogspähre wieder sehr gut erholen kann. Vor dem ersten "Blogs out" Post hatte ich diesen scharfen Begriff nicht ein einziges Mal im Sinn! Ich hatte immer nur an eine Flaute gedacht, aber der Gedanke war mir fern, dass Blogs out sind. Abschließend: Wir können wirklich keine selbsterfüllende Prophezeiung gebrauchen ;D Ach und selbst wenn: Alles was out ist, kann auch wieder in werden! Liebste Grüße

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    1. Ich glaube ehrlich gesagt auch nicht daran, das Blogs out sind und habe bei Veranstaltungen in der "Szene" eher das Gegenteil vernommen. Und hätte ich nicht diese Diskussion mitbekommen, hätte ich von selbst nicht daran gezweifelt. Klar habe ich deine Tweets auch verfolgt, wo du immer mal wieder verzweifelt warst über fehlendes Feedback etc. Das beschäftigt einen als Blogger, auch wenn es andere vielleicht gar nicht so mitbekommen. Ich kenne natürlich deine Zahlen nicht, finde jedoch, dass sich dein Blog immer weiter positiv entwickelt hat. Auch wenn ich nicht jeden Post kommentiere, schaue ich dennoch gerne bei dir vorbei oder man schnackt mal eben auf Twitter. Und wir haben doch schon gesehen, dass viele keine Lust mehr auf Facebook, Instagram und Co. haben, weil da kaum noch etwas geht und Algorithmen einem das Leben schwerer machen. Den Blog kann man immer noch selbst gestalten, befüllen und beeinflussen, die anderen Kanäle nicht (mehr). Ich fände es auch schön, wie du sagst, sich gegenseitig mehr Mut zu machen. Manchmal finde ich es auch sehr anstrengend, wenn ich so viel Gejammere lese und es nimmt so sehr den Spaß an der Sache. Klar kann man solche Trends diskutieren und dann mit neuer Energie weitermachen. In diesem Sinne auf neue alte Blogzeiten.

      Liebste Grüße
      Stephie

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    2. Liebe Stephie. Es ist ganz interessant zu hören, dass du es bei Events anders empfunden hast. Ich hoffe das bleibt so und der "out" Input verbreitet sich nicht unreflektiert. Ich selbst besuche keine Veranstaltungen und kann es von daher gar nicht einschätzen. Ich denke auch, dass ganz besonders Instagram auf dem absteigenden Ast ist. Gerade auch wieder zu beobachten an dieser verzweifelten "Stories" Snapchat-Kopie ;D Ich finde es einerseits schade, andererseits könnten Blogs natürlich davon profitieren. Und wie du sagst, unsere Blogs sind die einzige Plattform bei der wir (noch) alles völlig selbst in der Hand haben. Merci auch für die lieben Worte. Ich kann das nur zurückgeben. Ich fand deinen Blog von Anfang an ausgesprochen gut. Die Qualität Texte und Bilder hat mir schon immer imponiert :D By the way finde ich es auch toll, dass du deine Kommentare immer so liebevoll beantwortest! Ja, auf neue alte Blogzeiten! Liebste Grüße

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  7. Es ist wieder mal ein sehr schöner Post von dir und stelle gerade fest, dass ich deine Beiträge super gerne lese und deine schönen Fotos immer bewundere ... aber ich glaube, noch nie kommentiert habe. Das muss sich aber unbedingt mal ändern ;-)
    Klickzahlen, Besucherraten etc. sind immer etwas, was einen Seitenbetreiber interessiert. Sei es nun ein Blog, ein Magazin ... was auch immer. Natürlich schaue auch ich auf meine Zahlen und bin an einigen Tagen enttäuscht, wenn mal nicht so viel Besucher da waren. Ich rufe mich dann aber oft genug selbst auf den Boden der Tatsache zurück und führe meine Selbstgespräche und frage mich, für wen ich das denn mache?! Für mich ist es nach wie vor ein wunderschönes Hobby, in dem ich meiner Leidenschaft zur Fotografie wieder etwas näher gekommen bin. Davon leben möchte ich auf keinen Fall, denn ich liebe meine Freizeit, mein Privatleben und einfach auch mal die Ruhe zu haben, ohne dass man permanent am "ackern" ist. Und so lange sich die Besucher auf unsere Seiten verirren, werden unsere Blogs nicht out sein :-) Ich persönlich bin ja der Meinung, dass jeder Mensch, der sich mit dem Thema Bloggen und ja, in diesem Zusammenhang auch mit hochwertigen Fotos beschäftigt, zwangsläufig weiterentwickelt. Den Anspruch, den wir vor ein paar Jahren hatten, reicht uns doch schon lange nicht mehr. Also bleiben wir allein da schon mal nicht stehen ;-) Und dein kleines Fotostudio würde ich mir ja gerne mal anschauen. Ich überlege nämlich auch und bin immer auf der Suche nach Inspirationen.
    Übrigens gefallen mir deine Make-up's immer sehr - gerade weil sie so natürlich sind. Überkandidelt und überschminkt gehen doch zum Glück die Wenigsten durch's Leben und so ist es doch das Natürliche, was uns ausmacht.
    Hab' einen schönen Wochenstart und bis hoffentlich bald mal wieder, Katrin

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    1. Hallo liebe Katrin,

      still mitlesen geht natürlich klar, ich freue mich jedoch auch über jeden Kommentar. Gut zu wissen, dass ich nicht nicht die Einzige bin, die Selbstgespräche führt. ;-D Das kann ganz beruhigend sein. Für mich ist das Bloggen auch ganz klar ein Hobby, bei dem ich mich meiner Leidenschaft hingeben und mich kreativ entfalten kann. Dass ich nicht mein Geld damit verdienen muss, nimmt den Druck, dennoch will man ja immer besser werden und auch positive Rückmeldungen und Zahlen erhalten. Einfach auch als Wertschätzung für die Zeit, die man sich für einen Beitrag genommen hat. Beklagen kann ich mich jedoch nicht, denn wie du auch sagst, das Privatleben und viele andere Dinge sind ebenfalls wichtig. Und wenn das eben nur einen Post pro Woche zulässt, dann ist es so.
      Ich hätte am liebsten ein eigenes Fotozimmer, damit ich das Setting für Bilder nicht immer wieder neu aufbauen muss. Es lässt sich zwar alles gut verstauen wie die Softbox und das Ringlicht zum Beispiel, aber wie oft schon etwas umgekippt ist, hui.
      Freut mich, dass dir meine natürlichen Looks so gut gefallen. Ich bewundere es an anderen, die mit knalligen Farben auf den Lippen rausgehen, ich getraue mir das nicht und auf Arbeit kann ich das eh nicht tragen.

      Bis ganz bald wieder und eine tolle Woche für dich
      Stephie

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  8. Hallo Stephie,
    weil du schon die Dritte bist die das Thema mit den Blogproblem thematisiert, lasse ich jetzt auch mal meine Gedanken hier :D
    Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht was los ist, weil ich NIE fand dass Beautyblogs out sind. Ich lese zB nur diejenigen, die mir gefallen egal ob Beauty oder was anderes. Bei Twitter habe ich leider das Gefühl, dass die Plattform nur da ist um sich zu beschweren und viel Negativität zu streuen. Wenn man das dort in Massen mitbekommt, kann es natürlich so rüberkommen als würde der Großteil der Menschen das so sehen^^ Ich denke jedoch, dass das nicht der Fall ist und man sich nicht selbst so klein machen sollte :) Ich liebe deinen Blog und viele andere auch 💚

    LG
    Shenja

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    1. Liebe Shenja,

      ganz lieben Dank für deine Worte. Wie ich oben schon bei einem Kommentar geschrieben habe, wäre ich auch nicht von allein auf den Gedanken gekommen, dass Beautyblogs out sind bzw habe ich es bisher nicht gemerkt. Bis dann die zahlreichen Posts dazu kamen und die Diskussion auf Twitter. Und ja, ich glaube auch, dass da viel gesammelte negative Energie zusammenkam und hängenblieb. Auch als bei Fashionblogs mal die Diskussionen aufkamen, dass ja alles und jeder doof ist, hatte ich genug von dem ganzen Gejammere. Und ich hoffe auch jetzt darauf, dass es bei den Beautybloggern nur so eine Phase ist, die ja manche zu spüren scheinen. Ich lasse mir die Freude am Bloggen nicht nehmen und lese meine zig Beautyblogabos weiterhin gerne.

      Liebste Grüße
      Stephie

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  9. Wie diese Diskussion zu diesem Theam aufkam, habe ich meine Teenie-Tochter gefragt, wie sie Snapchat, YouTube, Instagram und Blogs von der Wichtigkeit einschätzt. Snapchat steht neben YouTube ganz oben, dann kommt Instagram und Blogs lest sie eigentlich gar nicht.
    Dies ist jedoch für mich kein Grund mit Snapchat - habe ich nicht installiert und möchte die App auch nicht installieren - oder YouTube anzufangen um mehr Leser zu bekommen. Ich mag meinen Blog und Instagram. Ich liebe es zu Fotografieren und es ist eifnach ein wunderschönes Hobby......
    Liebste Grüße
    Marina

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    1. Liebe Marina,

      ich würde die Wichtigkeit für mich glaube genau andersherum sehen. Ich denke, man muss sicher nicht auf jeder Plattform vertreten sein und wenn dann sowieso auch nur, wenn man sich damit wohl fühlt. Twitter fand ich anfangs fürchterlich, wie ganz viel Spam in 140 Zeichen und das im Sekundentakt. Auch mit Snapchat konnte ich mich nicht sofort anfreunden und benutze es nicht täglich (die Filter machen jedoch sehr viel Spaß!). Ich kann mir vorstellen, dass die junge Zielgruppe nochmal auf andere Reize anspringt als wir beispielsweise. Und solange wir mit unseren Blogs zufrieden sind, ist doch alles gut. ;-D

      Liebste Grüße
      Stephie

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  10. Liebe Stephie!

    Dein Blog ist ganz und gar nicht langweilig. Du und dein Blog entwickelt euch ruhig weiter, aber bitte bloß keine Veränderungen- auch wenn sich das im ersten Moment nach einem Widerspruch anhört. Du weißt bestimmt, was ich meine :D

    :* ulli ks

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    1. Hihi, danke liebe Ulli.
      Dabei wollte ich jetzt endlich mal mein echtes Ich herauslassen ;-P. Nein, quatsch. Ich weiß wie du es meinst und freue mich übrigens sehr, dass du schon ein so langjähriger Leser meines Blogs bist. Auch damals schon, wo ich noch Fotos mit Digicam geschossen habe und nicht so produktive Posts geschrieben habe. Du bist quasi Supporter der ersten Stunde an!

      Ganz liebe Grüße zu dir
      Stephie

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  11. Ich finde deinen Blog richtig gut! So einen Beitrag zu erstellen dauert locker mal Stunden und ich bin froh, dass es noch viele reine Beauty Blogger gibt. Man kann heute auch weil es so viele Designs gibt nicht mehr merken ob einer bei Wordpress oder Blogger ist. Ich finde jeder Blog entwickelt sich. Beispielsweise habe ich früher weiße Blätter genommen und darauf Produkte fotografiert :D Heutzutage kann man ja ein Instagram Beauty "Blogger" sein und braucht noch nicht einmal einen richtigen Blog. Den Firmen genügt schon wenn einer 10.000 Follower bei Instagram hat ( 80% davon Spamer sind) und Leute kurz das Produkt verlinken. Ich werde Beauty Blogs nie out finden weil man da einfach viel mehr Informationen über die Produkte bekommt! :)
    LG <3

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    1. Huhu, danke für deinen lieben Kommentar. Ich gucke mir für Inspirationen gerne Instagram an und die ausführlichen Informationen hole ich mir wie du über Blogposts und speichere mir diese ab. Ich liebe es, durch Beautyblogs zu stöbern, für mich reicht das total aus und macht mich glücklich :-D. Ich gebe kaum noch Geld für Klamotten aus, sondern vershoppe es lieber bei Kosmetikprodukten. Ich will am liebsten ganz viel ausprobieren und es gibt einfach immer wieder neue Schätze zu entdecken. Anfangs habe ich auch nur auf weißem Papier fotografiert mit Digicam und ohne Lightroom. Ja, die Zeiten ändern sich und man entwickelt sich weiter. Mit einem reinen Insta-"Blogprofil" ist es bestimmt weniger aufwendig als mit einem echten Blog, für mich wäre es jedoch nichts. Dafür habe ich außerdem zu wenige gekaufte Follower ;-D.

      Wir lesen uns, bis ganz bald
      Stephie

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  12. Liebe Stephie,
    ich bin eher eine stille Leserin, aber dieses Mal juckte es mich in den Fingern und ich wollte Dir schreiben, wie großartig Deinen Beitrag finde. Du wirfst mit dem ersten Teil des Posts eine Fragestellung auf, mit der sich fast alle, die einen Blog betreiben beschäftigen: Ist mein Blog langweilig? Muss ich mich verändern? Muss man mit der Masse gehen, um paradoxerweise vielleicht mehr gesehen, beachtet zu werden? Ich persönlich führe einen kleinen, eher unscheinbaren Blog mit einer klaren Linie: Ich mache nur Beauty und Kosmetik. Weil darin ein Stück weit meine Leidenschaft liegt und weil mich schlicht der andere Kram nicht so sehr interessiert, als dass ich ihn fabrizieren wollen würde. Ich schaue mir gern ab und an Lifestyleblogs an und ich sehe auch, dass sie eine große Reichweite haben. Ich will Lifestylebloggerinnen und -bloggern keineswegs in Abrede stellen oder behaupten, sie würden nicht hart arbeiten und viel hineinstecken - jede und jeder, der einen Blog betreibt, steckt viel Arbeit und Herzblut in seine Beiträge. Mein Eindruck deckt sich mit Deinem, dass Lifestyleblogs derzeit gefragt sind. Sie sind aus meiner Sicht gefragt, weil sie eben eine breite Masse bedienen. Reichweite hin oder her - was mir persönlich als (kleine) Bloggerin und auch Leserin zahlreicher Blogs wichtig ist, ist Authentizität und Glaubwürdigkeit. Bei einigen Blogs ist es für mich im Laufe der Zeit abhanden gekommen und diese Entwicklung macht mich etwas traurig, denn es waren einige Blogs dabei, die ich gern gelesen habe. Aber aufgrund gestiegener Erwartungen und dem Wandel, der derzeit durch die Bloggerwelt geht, haben sich die Inhalte von manchen Blogs geändert, dass man sie damit nicht mehr in Einklang bringen und sie nicht mehr damit identifizieren kann. Natürlich entwickelt man sich als Bloggerin/Blogger weiter, das ist mehr als legitim und das soll man auch. Aber wenn diese Entwicklung zu Lasten der Glaubwürdigkeit geht und man als treue Leserin merkt, dass die Inhalte auf Masse und Reichweite zugeschnitten sind, mag man die Beträge nicht mehr lesen. Ich sehe, dass Bloggen eher zu einem Wettbewerb geworden ist und es manchmal nur noch im Reichweite, Kooperationen und das Hervorstechen aus der Masse zu gehen scheint. Und ja, der Druck auf Bloggerinnen/Blogger und die Erwartungshaltung von manchen Leserinnen sowie Lesern an die Professionalität des Blogs scheint größer geworden zu sein. Das sehe ich alles. Aber das allerwichtigste am Bloggen ist, dass es Spaß machen muss - sowohl für die Bloggenden als auch die Leserschaft. Das Wichtigste bleibt, dass der Blog ehrlich, glaubwürdig und authentisch ist. Dass die Beiträge mit Liebe geschrieben sind. Für mich müssen Blogtexte keine literaturnobelpreisverdächtigen Inhalte liefern, es muss nicht bis aufs letzte Detail penibel geschrieben sein. Die Texte sollen ehrlich sein, mir Auskunft geben und nicht nur der Quantität wegen hingeklatscht worden sein. Und das, liebe Stephie, ist bei Dir nicht der Fall! Bitte bleibe so, wie Du bist und führe diesen Blog so fort, wie er ist. Schreibe, was Du für richtig hältst, wohinter Du stehen kannst. Ich mag Deinen Blog unheimlich gern und verzeihe mir diesen langen Kommentar.

    Alles Liebe für Dich und liebe Grüße!

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    1. Ganz lieben Dank für deinen ausführlichen Kommentar, ich bin ganz überwältigt von den vielen Rückmeldungen zu diesem Beitrag. Ich mag wie du gerne eine klare Linie auf dem Blog haben und das ist ebenfalls alles rund um Beauty. Komischerweise wurde einem anfangs immer gesagt, dass man damit am besten fährt, da man so auch die Zielgruppe besser erreicht und attraktiver für Kooperationen ist. Mittlerweile haben sich viele zu Lifestyleblogs gewandelt und nun ist anscheinend doch eher der Mix statt ein Schwerpunkt gefragt. Wie du finde ich es schade, dass sich viele für Kooperationen hergeben, bei denen man das Gefühl hat, derjenige ist nicht mehr authentisch, sondern macht das eben für Geld oder damit er weiterhin Produkte zugesendet bekommt. Und ja, man bekommt den Eindruck, dass unter den Blogs Wettbewerb herrscht. Warum hat der jetzt diese und jene Kooperation, warum hat der mehr Samples als ich bekommen, warum wurde ich nicht auf dieses Event eingeladen. Von diesem negativen Einfluss versuche ich mich so gut es geht freizumachen, zu ignorieren, sonst zieht mich das mit runter. Deshalb freut es mich umso mehr, dass ihr mir so liebe Worte hiergelassen habt und kann an dieser Stelle nur danke sagen!

      Hab ein schönes Wochenende
      Stephie

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  13. Ich kann mich meiner Vorrednerin vollkommen anschließen. Ich wollte gerade auch einen längeren Kommentar tippen, aber das erspare ich Dir nun =)

    Neri

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    1. Hihi, alles klar, danke :-*

      Liebe Grüße
      Stephie

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  14. Liebe Stephi,

    Ich mag deinen Blog genauso wie er ist. Ich finde dich und deine Bilder ganz zauberhaft und finde deinen Schreibstil wundervoll!!
    Genau aus diesem Grund würde ich gerne öfter von dir lesen, verstehe aber auch, dass das nicht immer geht. Mach weiter so!!

    LG Maria

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    1. Liebe Maria,

      ganz lieben Dank für deine Worte. Ich freue mich, dass du so gerne auf meinem Blog liest und er dir so gefällt, wie er ist. Mehr schreiben schaffe ich aktuell tatsächlich nicht, bis zu einem neuen Post klick dich auch gerne durch die alten Beiträge durch.

      Liebste Grüße
      Stephie

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